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Die 15 häufigsten Fragen und die Antwort[...]
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Die 15 häufigsten Fragen und die Antworten dazu - Stand 16.08.2017

 

1. „Was bedeutet VETO?“

Definition (Quelle @ Duden): Ein Veto (besonders Politik) ist ein offizieller Einspruch, durch den das Zustandekommen oder die Durchführung von etwas verhindert oder verzögert wird.

Ein Veto ist ein Recht, gegen etwas ein Veto einzulegen [hier in Bezug auf z.B. Abschiebungen in Kriegsgebiete, Arbeitsverbote, Sabotage bis Willkür gegen Integrationsbemühungen und Familienzusammenführung].

 

2. „Was ist VETO?“

Veto ist eine gesellschaftspolitische Willensbekundung einer Gemeinschaft von ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern, die sich über ihre gemeinsamen Werte und Ziele verbunden wissen. Unsere Werte spiegeln sich im Grundgesetz wieder. Wir stehen für eine pluralistische, offenherzige Gesellschaftsordnung. Wir sind eine typische Graswurzelbewegung, die aus der sozialen Mitte der Zivilgesellschaft durch selbstlose Hilfsbereitschaft, durch Hingabe zur Menschlichkeit und aus dem Glauben ans Grundgesetz entstand. Wir bilden die Gemeinde der Ehrenamtlichen. Wir sind viele, sehr viele! Wir sind nur noch nicht alle organisiert! „Unser Veto“ ist der Rufname. Unser Familienname lautet „Dachverband der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer Deutschlands“.

 

3. „Wer alles ist VETO?“

VETO sind Sie, ich und einige tausend Mitglieder. Ich, Raffael Sonnenschein, fungiere derzeit lediglich als Sekretär (Lastenesel) bzw. als Gründer und Projektleiter, nicht als Sprecher! Meine Hauptaufgaben sind die Mobilisierung von 26.410 Mitgliedern bis zum 1.Bundeskongress sowie die Durchführung der ersten nationalen Delegiertenwahlen in den Landkreisen. Zudem verleihe ich der Organisation im Dachverband die ersten Konturen und Formen. Selbstredend habe ich Unterstützer*innen in allen Bundesländern. Derzeit arbeiten

wir aus zeitökonomischen Gründen hauptsächlich online und telefonisch zusammen. Wir arbeiten daran kompetente Ansprechpartner für die einzelnen Bundesländern und Landkreisen bald online zu stellen. Auf dem Bundeskongress (Frühling 2018) übernehmen dann 1.000 Delegierte, bewährte Akteure der Flüchtlingsarbeit aus der ganzen Bundesrepublik, aus 400 Landkreisen und kreisfreien Städten das Ruder. Sie alle bestimmen demokratisch legitimiert wie es mit uns allen dann weitergeht.

 

4. „Ist VETO politisch?“

Ja, gesellschaftspolitisch. Parteipolitisch? Nein. Ich selber bin in keiner Partei Mitglied! So sehr ich mir auch eine Einmischung als parteiloser Flüchtlingshelfer in die Bundespolitik gewünscht hätte, musste ich sehr bald erkennen, dass leider alle fünf Parteien im Bundestag ohne Ausnahme, Abschiebungen in Kriegsgebiete vollziehen bzw. dulden. Darum konzentriere ich mich persönlich nun auf den Dachverband und hoffe, dass die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer sich die Synenergien im Dachverband zunutze machen. Alle haben eine Lobby, warum nicht auch die Ärmsten bzw. deren Pateneltern? Darum Unser Veto.

 

5. „Wo entstand die Idee zu VETO?“

Der emotionale Ursprung von VETO liegt in der Außenstelle des BAMF in München in der Boschetsriederstrasse 41. Hier arbeitete ich bis Oktober 2015 als Sachbearbeiter mit einem befristeten Arbeitsvertrag im AVS-Bereich. Der zynische Umgang meiner Vorgesetzten mit Asylbewerbern verletzte zutiefst nicht nur die Würde der Menschen, gar wurde hier vor meinen Augen die Rechtsstaatlichkeit massiv gebeugt.

 

Der historische Ursprung von Veto liegt in Landsberg am Lech. Am 25.August 2015 begann ich wie viele hunderte andere auch in den Landsberger Unterkünften, mich um die Integration unserer Neubürger zu kümmern. Ich realisierte eine Fußballmannschaft, Joggen, Eislaufen, Chorproben und Theaterworkshops. Wir wurden sogar im Stadtlauf Mannschaftsmeister (siehe hierzu auch Pressespiegel). Durch einige wenige Integrationsverweigerer in der Kommunalregierung und in den Verwaltungsbehörden wurde unsere Arbeit suksessive geschnitten und behindert. Ich sah wie es anderen Flüchtlingshelfern, nicht allen, aber vielen ähnlich erging und beschloss einen Verein zu gründen. Mit Hilfe einer rechtsstaatlich geschützten Gemeinschaft hatte ich die Hoffnung bei den Kommunen Fördermittel für ein Nachhilfezentrum und eine Jobbörse zu beantragen und dann diese Projekte als selbstständiger Verein ohne die stetig zunehmende Bürokratisierung zu realisieren. Am 14.Juni 2016 wurde diese Vorstellung endgültig zur Illusion. Vom Kreistag wurden beide Anträge abgelehnt. Mit der Begründung es wäre kein Geld da. Daraufhin stimmten 87% der Vereinsmitglieder einem Warnstreik zu. Dieser fand am 1.Oktober 2016 statt und mobilisierte über die Landkreisgrenzen hinaus hunderte von Helferkreisen mit ähnlichen Erfahrungen. Selbst der nationale Rat der Migration nahm Kenntnis davon. Dessen Vorsitzender Prof. Schiffauer erwähnte uns in seinem Buch als die erste soziale Bewegung in der Flüchtlingsarbeit. Was wiederum für einen kleinen Verein eine große Ehre ist.

 

6. „Wann entstand die Idee zu VETO?“

Die Idee erwähnte ich zum ersten Mal öffentlich am 26.11.2015 auf einer regionalen Konferenz vor ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern. Dann wieder vor dem Warnstreik am 01.10.2016. Einmal mit dem Protest begonnen war der Damm in ganz Deutschland gebrochen und wir bekamen Anfragen aus vielen Bundesländern den Warnstreik bundesweit zu wiederholen. Ich bemerkte bundesweit eine riesige Nachfrage nach einer Organisation der Flüchtlingshelfer. Im Rücken gestärkt wurden wir im Bayerischen Staatsministerium empfangen. Wir waren drin, aber weiter geht es dann auch nicht mehr. Auch in Berlin nahm man Notiz von uns. Die Gespräche am 14.03.2017 im Bundeskanzleramt gingen über 3 Stunden. Der Austausch war konstruktiv. Wir waren drin, aber weiter ging es dann eben auch nicht mehr. Ich spürte sehr schnell, dass sich die Bundesregierung erst dann bewegen wird, wenn wir ihr schriftlich belegen und sie es selbst visualisieren können, dass wir viele sind, sehr viele und nicht nur ein „Zwergenverein“ aus dem Süden.

 

Die Idee eines bundesweiten, großen Dachverbands, der die Interessen der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer (und damit verbunden sind auch automatisch die der Schutzsuchenden) konsequent und authentisch gegenüber der Bundesregierung vertritt, war geboren. Über die bundesweite Präsenz in den Medien erreichten uns die ersten 1.000 Unterstützungsmails. Das war ein erster Anfang. Um aber wirklich etwas zu bewegen, war es im Vergleich zu den alternativen Rechtspopulisten mit 26.000 Mitgliedern, bei weitem nicht ausreichend. Trotz fehlender finanzieller  Unterstützung ohne Büro und Arbeitsmittel, begann ich einfach der Idee Konturen, Formen und eine Heimatseite (Webseite) zu geben. Am 15.Mai 2017 bewarb ich es zum ersten Mal über die Sozialen Medien. Heute (August 2017) zählen wir bereits über 7.000 schriftliche Beitrittserklärungen zum Dachverband. Ununterbrochen werden es täglich mehr.

 

7. „Was für Ziele hat der Dachverband?“

Nur gemeinsam werden wir nennenswert etwas bewirken. Wir können die diversen Strömungen unter einem Dach einen, wenn wir uns alle auf einen gemeinsamen Nenner einigen wie Vernunft und Menschlichkeit. Es ist unser gemeinsames Ziel bundesweit Menschlichkeit und Vernunft in der Flüchtlingspolitik durchzusetzen und damit die aktuelle Flüchtlingspolitik zur Umkehr zu bewegen. Dafür möchte Veto die konservativen und die progressiven Kräfte unter den Ehrenamtlichen einen, damit sie gemeinsam eine starke Stimme gegenüber der neuen Bundesregierung erhalten.

 

8. „Wie möchte der Dachverband seine Ziele erreichen?“

Unabhängig. Die ganze Welt hat unsere Hilfsbereitschaft anerkannt, damit ist die Willkommenskultur unzertrennlich mit unserer Zivilgesellschaft verbunden, mit keiner Institution, mit keinem bestimmten Namen. Ein Dachverband solch einer freiwilligen Bewegung der namenlosen Ehrenamtlichen sollte nicht durch staatlich subventionierte Institutionen beziehungsweise durch deren Hauptamtliche geführt werden. Die Ehrenamtlichen  können sich, nein sie müssen sich schon selbst anleiten, sonst ist ihr Alleinstellungsmerkmal (in der Marketingsprache CI & USP genannt) gänzlich verloren. Eine Bewegung die ihren ureigenen Charakter verliert, hat verloren. In diesem Sinne ist VETO ein Garant für die Unabhängigkeit und den Charakter unserer Hilfsbereitschaft. Autark. Wenn bei den zunächst anvisierten 27.000 Mitgliedern jedes 5.Mitglied irgendwann ein Fördermitglied der Stiftung werden würde, hätten wir 6-stellige Budgets mit dem wir für unsere Infrastruktur Büros und Arbeitsplätze schaffen können, Kampagnen supporten und gesellschaftspolitische Bildungsarbeit leisten. Selbstbewusst. Wir müssen uns nicht verstecken. Wir sind viele, sehr viele. Wir müssen uns nur organisieren. Auch das macht VETO.

 

Gemeinschaftlich. Veto will die konservativen und die progressiven Kräfte unter den Ehrenamtlichen einen, damit sie gemeinsam eine starke Stimme gegenüber der neuen Bundesregierung erhalten. Alle haben eine Lobby, warum nicht auch die Ärmsten bzw. deren Pateneltern? Was wir mehr denn je jetzt brauchen ist eine Große Koalition der Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen können weiter ihren eigenen Weg gehen. Authentisch ist man nicht ab und zu. Wenn wir jetzt einknicken, wenn wir jetzt resignieren, dann bleibt von unser historischen Leistung nur ein Scherbenhaufen übrig. Wer jetzt noch immer mit den Obergrenzern kuscheln möchte, der vergibt die Chance Großes für unser Land, für unsere Enkelkinder nachhaltig zu erreichen. Wir haben unserem Land ein freundliches Gesicht geschenkt. Gut so. Meiner Meinung nach war die Leistung der gesamten Zivilgesellschaft historisch gar epochal. Mit dem Dachverband möchte ich letztlich dieser Bewegung der Mitmenschlichkeit; eine nachhaltige Infrastruktur für die kommenden Generationen bereitstellen.

 

9. „Wie möchte VETO die Große Koalition unter Flüchtlingshelfern erreichen?

Ob jetzt die einen dafür plädieren Steuergelder einzusparen und deswegen sich gegen Arbeitsverbote engagieren oder die anderen meinen Eigentum verpflichtet und wir die Pflicht und Verantwortung haben von unserem Wohlstand abzugeben, beide sind letztendlich gegen Arbeitsverbote. Diesen Umstand sollte man als Synenergie sich als Dachverband zunutze machen. Gemeinschaftlich mit hoffentlich über 27.000 Mitgliedern, könnten wir so einiges erreichen. Der Dachverband muss dabei nicht als Institution auf ewig angelegt sein, Bewegungen können einander ablösen. So können einzelne Strömungen vielleicht in 3-4 Jahren wieder eigene Wege gehen. Für eine Einigung zwischen Konservativen und Progressiven müssen beide Seiten von extremen Positionen Abstriche machen. Ob nun auf der einen Seite, die auch unter deutschen Arbeitnehmern geächtete Forderung nach 1-Euro Jobs oder auf der anderen Seite, diejenigen die für alles und jeden einen Freifahrtschein ausstellen wollen oder gar eine Eskalation herbei schwören, alle müssen sich jetzt zurücknehmen, zusammenreißen und mit gemäßigter Zunge sprechen. Es geht allein um die gute Sache. Der Dachverband ist - wir sind - die Soziale Mitte der Zivilgesellschaft als solche müssen wir auch in Erscheinung treten.

 

10. „Warum brauchen wir einen Dachverband?“

Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in Deutschland befinden sich in einem Dilemma. Sie wollen einerseits an ihren Idealen festhalten – wie einem Abschiebestopp in Kriegsgebiete – und zugleich zur Bundestagswahl Politik mitgestalten. Die Hunderttausenden Flüchtlingshelfer sind eine nicht zu unterschätzende Macht: Zählt man ihr nahes Umfeld, bestehend aus Freundeskreis und Familienangehörigen, hinzu, so kommen sie auf mehr als zwei Millionen Wählerstimmen. Das sind mindestens fünf Prozent der Stimmen, die zur Wahl am 24.September voraussichtlich abgegeben werden. Doch wenn sie zur Wahl gehen, müssen sie ihre Ideale über Bord werfen: Denn zum Beispiel können sich Pateneltern von Flüchtlingskindern den Behörden nicht erwehren, wenn ihnen Polizisten die Schutzbefohlenen aus den Armen nehmen, um sie abzuschieben und damit neuen Gefahren auszusetzen. Sollen genau diese vorbildhaften Bürger hierzu am 24. zur Wahl per Kreuz ihren Segen erteilen? Nein, an der Urne gibt es keine Wahlmöglichkeit, die Abschiebepolitik zu beenden. Es ist das Dilemma der Flüchtlingshelfer, dass alle fünf Parteien, die derzeit im Bundestag vertreten sind, die Abschiebung in Kriegsgebiete befürworten oder dulden. Keine Partei vertritt unsere Ideale konsequent und authentisch. Nachdem die Flüchtlinge 2015 Willkommen geheißen wurden, heißt es jetzt vor der Wahl Abschrecken um jeden Preis. Jahrelang Geduldete wie hier geborene Musterschülerinnen oder längst integrierte Arbeitnehmer werden abgeschoben. Was unser Land heute dringend braucht, ist nicht noch eine Partei sondern eine neue emanzipatorische Bürgerbewegung wie die Flüchtlingshelferbewegung.

 

11. „Reichen die bereits bestehenden Institutionen und Strukturen nicht aus?

Jede*r wird bestätigen können, dass landauf landab bundesweit mindestens eine halbe Million Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen unterwegs sind. Sie sind überwiegend nicht organisiert. In keinem Verband, in keiner Institution. Das hat auch bestimmt seine Gründe. Es sind bestimmt viele Ehrenamtliche darunter, die gerne unabhängig bleiben und es sogar begrüßen würden, wenn sie eine eigene Stimme bekommen, quasi eine eigene Lobby. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass für alle Verbände und Institutionen genug Potential für Neumitglieder vorhanden wäre und wir nicht auf bereits bestehende Mitgliedschaften anderer aus sind. Wir fokussieren uns auf die riesige Anzahl der in der Flüchtlingsarbeit zivilgesellschaftlich Engagierten. Metaphorisch kann man den Dachverband als Regentonne verstehen, die das kostbare Regenwasser auffängt damit es nicht für immer ungenutzt im Boden versickert. Es ist der erste Verband seiner Art, ein Verband - von für mit - Ehrenamtlichen. Ein Verband, dessen Interessen und Ziele selbstredend automatisch auch allen Schutzsuchenden zu Gute kommt.

 

Schließlich sollte man hier auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Institutionen, die meist schon seit Jahrzehnten tätig sind, agieren mit einem sicheren finanziellen Polster im Rücken und haben zum Teil jährlich ein Millionen-Etat zur Verfügung. Im direkten Vergleich hierzu haben wir 0, nicht mal die Tinte zum drucken. Wohlfahrtsverbände genießen staatliche Förderungspflicht bei öffentlichen Ausschreibungen (Subsidiaritätsprinzip), d.h. jährlich gesicherte Budgets für Personal sowie zusätzliche Fördermittel. Nichtsdestotrotz konnte man sie genau deswegen auch unter Druck setzen wie bereits geschehen. Wir werden versuchen autark und unabhängig zu bleiben und uns über eine eigene Stiftung finanzieren. Selbstverständlich schätzen wir uneingeschränkt die selbstlose Arbeit aller unserer Kollegen in der Flüchtlingsarbeit, ehrenamtlich und hauptamtlich, und werden sie nachwievor überall unterstützen wo wir nur können. Es spricht auch grundsätzlich nichts dagegen mit allen Institutionen und Verbänden punktuell zusammenzuarbeiten. Allerdings ist es auch angenehm ein Dach überm Kopf zu haben und etwas sein eigen zu nennen. Der Dachverband ist letztlich ein Plädoyer für die Unabhängigkeit unserer Freiwilligkeit.

 

12. „Wie ist der Dachverband aufgebaut?“

VETO gliedert sich in drei Säulen. Alle drei sind gleich wichtig. Im allgemeinen ist das der Dachverband mit all seinen Gremien, der das gesellschaftspolitische Engagement verkörpert und in der Öffentlichkeit vertritt + der sog. „Gewerkschaftsflügel“, welcher vorwiegend für die Kampagnen und die Mitgliedermobilisierung zuständig ist + die Stiftung, welche den Dachverband autark und finanziell unabhängig hält. Die Mitgliedschaft beim Dachverband VETO ist in allen seinen Gremien und Unterverbänden für Ehrenamtliche, Helferkreise, Initiativen kostenfrei, unser Grundprinzip. Dieser vereinfachte Prozess erleichtert die Teilnahme am Dachverband ohne ein langatmiges Prozedere. Wer möchte kann zu einem späteren Zeitpunkt Fördermitglied der Stiftung werden. Muss aber nicht.

 

Wir streben eine repräsentative Vertretung für den Bund an, verteilt über alle 401 Landkreise und kreisfreie Städte in allen 16 Bundesländern. Dies wäre ein weiteres beeindruckendes Argument gegenüber der Bundesregierung und eine starke Verbesserung der eigenen Ausgangsposition bei Verhandlungen. Nachdem wir unser 1.Etappenziel, die bundesweite Verteilung zum einen und zum anderen die 10.000 Mitglieder-Marke erreichen, möchten wir vor Ort, in allen Landkreisen, öffentliche Wahlen abhalten um für jeden Landkreis die beiden Landkreisdelegierten für den 1.Bundeskongress zu ermitteln. Zugleich sind diese beiden die Landesdelegierten für die 1.Landeskonferenz der zukünftigen Landesverbände in den 16 Bundesländern.

 

Voraussichtlich im späten Herbst, können wir am „VETO-Wahlsonntag“ über transparente Wahlen in den Landkreisen ein breites öffentliches Interesse für unsere Arbeit wecken. Delegierte werden können nur die Mitglieder in unserem Dachverband, aber wählen dürfen an diesem Tag alle Flüchtlingshelfer im Landkreis, auch Nicht-Mitglieder. Auf diesem Wege schotten wir uns nicht ab und bleiben für alle offen. Wir gewinnen dabei eine demokratische Legitimation als Dachverband bundesweit zu fungieren. Nach der Wahl werden sich alle Landkreisdelegierten eines Bundeslandes zur ersten Landeskonferenz versammeln. Quasi als Wegbereiter für die sich daraus entwickelnden Landesverbände im Bund. Auf der ersten Landeskonferenz kann man sich landesweit austauschen und sich auf den 1.Bundeskongress, der auch den Arbeitstitel "Deutschlandkongress" trägt, gemeinsam vorbereiten. Landkreisdelegierte repräsentieren ihren Landkreis nicht nur im Bund sondern auch auf Landesebene. Nach der ersten Landeskonferenz bilden sie gemeinsam die einzelnen Landesverbände im Dachverband.

 

Wenn einmal die Teilnehmer des 1.Bundeskongresses ermittelt sind, beginnen wir mit der Organisation. Als Vorbereitungszeit haben wir mindestens 4 Monate eingeplant. Wir werden über 50 Freiwillige [Orga-Helfern für Registrierung, Catering, Security, Technik) benötigen um den Bedürfnissen der 1.200 Gäste auf dem ersten Bundeskongress gerecht zu werden. Aufgrund der zentralen Lage in Deutschland, werden wir diesen "Deutschlandkongress 2018", in einer Stadthalle bei Frankfurt am Main, in die Wege leiten. Rund 1.000 Delegierte aus allen Landkreisen und kreisfreien Städten werden hier die zukünftige Infrastruktur, Satzung und Abläufe in den Gremien u.v.m. festlegen. Insbesondere werden sie über die bundesweit gemeinsamen Vorstellungen und Forderungen der Ehrenamtlichen in Deutschland debattieren und entscheiden. Der Dachverband hat dann demokratisch legitimiert das Mandat der Flüchtlingshelfer Deutschlands um, abhängig von der Anzahl seiner Mitglieder, Einfluss auf die zukünftige deutsche Flüchtlingspolitik zu nehmen.  

 

Zudem sollen auf dem Bundeskongress die Delegierten für den Veto-Bündnisrat aus 16 Bundesländern gewählt werden. Der Veto-Bündnisrat soll Apelle, Forderungen in die Öffentlichkeit tragen und situationsbezogene Maßnahmen und Kampagnen beschließen und zwischen den Kongressen die Verbandskommunikation aufrecht erhalten. Zudem soll er den Aufbau der Landesverbände stützen. Des Weiteren planen wir die Gründung einer Förderstiftung, damit finanzielle Mittel für eine bundesweite Infrastruktur akquiriert werden, die dem Wert und der Größe unseres Verbandes angemessen wäre. Hierzu werden wir ein Kuratorium einrichten, dass mit der Aufsicht der Stiftung beauftragt wird.

 

Sofern wir aber die alternativen Rechtspopulisten zahlentechnisch mit ihren 26.409 Mitgliedern nicht bald überwiegen, werden wir unsere bundesweiten Ziele kaum erreichen und unsere gesellschaftspolitischen Vorstellungen auch nicht durchsetzen. Dann wäre der Sinn für einen Dachverband nicht mehr gegeben bzw. wir brauchen dann keinen. Dann ist auch Unser VETO überflüssig. Ohne einen kräftigen bundesweit repräsentativen Verband mit mindestens 26.410 Mitgliedern können wir als politisches Gremium keinen Druck auf die politischen Verhältnisse ausüben. Der Ball liegt nun bei Ihnen und den tausenden Helferkreisen.

 

Des Weiteren planen wir die Gründung einer Förderstiftung, damit finanzielle Mittel für eine bundesweite Infrastruktur akquiriert werden, die dem Wert und der Größe unseres Verbandes angemessen wäre. Hierzu werden wir ein Kuratorium einrichten, dass mit der Aufsicht der Stiftung beauftragt wird.

 

13. „Wer leitet den Aufbau vom Dachverband ein?“

Raffael Sonnenschein ist Initiator und zugleich der erste Lastenesel um den Dachverband auf eigene Füße zu stellen. 48 Jahre junger deutscher Junggeselle, parteilos aber nicht g’ttlos. Er hat ein Jahrzehnt an Vertriebserfahrung als Konzeptionist im Sozialen Marketing. Als freiberuflicher Dozent im Bildungsbereich konnte er sich zudem interkulturelle Kompetenzen und als langjähriger Job Coach fundierte Kenntnisse in Kundenbetreuung aneignen.

 

14. „Wie finanziert sich der Aufbauleiter bis zum Aufbau einer Stiftung?“

Derzeit entrichte ich selbstständig meine Krankenkassen- und Rentenversicherungsbeiträge über die Künstlersozialkasse. Periodisch werde ich von Bildungsträgern als Dozent für Workshops und Seminare (Interkulturelle Kompetenz, Integrationsbausteine) gebucht. Gelegentlich kommen Anfragen hinzu, als Konzeptionist im Marketingbereich meine Expertise einzubringen. Des Weiteren werde ich gerne als Referent für Vorträge gebucht bzw. zu Podiumsdiskussionen eingeladen. Als Honorar berechne ich zwei hundert Euro wobei rund 40 Prozent davon für Steuer- und Sozialabgaben aufkommen. Selbstredend erhalten Sie eine Honorarrechnung als Nachweis. Mit jeder Einladung stärken Sie mir den Rücken, um die nötige Kraft und Zeit für den Aufbau des Dachverbandes aufzubringen.

 

15. „Wie kann man VETO aktiv unterstützen?“

● Sie können die Aufbauleitung zum Vortrag einladen und diese Veranstaltung im Landkreis bewerben

● Sie können als VETO-Botschafter im Netz Informationen über den Dachverband posten und teilen

● Sie können sich als Landkreisdelegierte*r bewerben und Ihren Landkreis repräsentieren

● Sie können die öffentlichen Wahlen der Delegierten ordnungsgemäß im Landkreis realisieren

● Sie können innerhalb der Antragskommission zum Deutschlandkongress wirken

● Sie können im freiwilligen Organisationsteam auf dem Deutschlandkongress mithelfen

 

 

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