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FÜR MEHR MENSCHLICHKEIT
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Erinnerungskunst

Deutsche Geschichte für Flüchtlinge - Bildungsreise wirbt für Toleranz

 

Fotos © by D.Luksic, S.Albrecht & J.Leitenstorfer

Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer, liebe Ehrenamtliche, liebe Helferkreise,

 

Flüchtlingen unsere Geschichte näher zu bringen heißt, sie mit unseren Werten in Deutschland vertraut zu machen. Schließlich tragen unsere Werte zum friedlichen Zusammenleben unserer pluralistischen Zivilgesellschaft bei. Es ist eine schwierige und wichtige Aufgabe, den Flüchtlingen, unseren Neubürgern, die deutsche Geschichte nahe zu bringen. Ein Pilotprojekt! Hiermit möchte ich Sie zu einer kostenfreien historischen Bildungsreise für Flüchtlinge (gemeinsam mit Ehrenamtlichen) durch den Landkreis Landsberg einladen. Diese Exkursion soll über die Pogromnacht, über die Konzentrationslager und über die „Endlösung“ informieren und dabei erinnern.

 

Die Teilnehmer erfahren was geschieht, wenn jemandem die Menschenrechte und Menschenwürde abgesprochen werden. Insbesondere Flüchtlinge, die selbst vor Terror und Gewalt geflüchtet sind, könnten bei dieser Gelegenheit Empathie für das Schicksal der Juden in der Nazizeit entwickeln. Diese Veranstaltung soll ein Beitrag zur Bekämpfung von Antisemitismus, Vorurteilen und Diskriminierung sein. An historischen Orten lese ich Texte von Holocaust-Überlebenden - ihre Lebensberichte. Dabei gehe ich auf historische Ereignisse ein wie Hitlerputsch 1923 und Reichspogromnacht 1938. Die Exkursion ist für jedermann leicht verständlich und die weitreichenden Auswirkungen werden anschaulich nähergebracht

 

Meine begleitenden Installationen sollen Teilnehmer inspirieren und zum Nachdenken anregen. Sämtliche Erzählungen und Erläuterungen können in mehreren Sprachen dargeboten bzw. simultan übersetzt werden. Wieso wurden die ersten Kapitel des Rassenwahns in Landsberg niedergeschrieben - die theoretische Grundlage für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, welche den 2.Weltkrieg begründeten und der hier in Landsberg buchstäblich endete. Wieso es zum Rückgrat unserer Staatsräson wurde, versuche ich hierbei zu beantworten. Auf Wunsch sind ab 40 Personen für Helferkreise, Schulen und Bildungsträger 2018 Sondertermine möglich. Reiseroute: Abfahrt ist am Landsberger Bahnhof. KZ-Friedhof Utting, KZ-Friedhof Igling, KZ-Friedhof Hurlach, Gedenkstätte “Umschlagplatz” Bahnhof Kaufering, War Criminal Prison Nr.1, Displaced Person Camp.

 

"Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes. Das heißt, die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar." [Verantwortung - Vertrauen - Solidarität. Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel

am 18.3.2008 vor der Knesset in Jerusalem, S. 15.]

 

Fragen und Anmeldungen schriftlich an: kontakt@unserveto.de

 

Joshua Raffael Sonnenschein, Konzeptionist

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